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Neurowissenschaften

 

Schmerz

Die das Gebiet der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde betreffenden Schmerzsyndrome sind ursächlich im Wesentlichen auf entzündliche, postoperative, neoplastische und seltener neuropathische Ursachen zurückzuführen. In Kooperation mit der Klinik für Neurologie und dem Kopfschmerzzentrum Nordost werden klinische Studien zum Auftreten von neuropathischen Schmerzen nach Cochlea Implantationen durchgeführt.

Ansprechpartnerin: Dr. med. Nora Weiss

 

Kommunikation und moderne Medien

Der Gebrauch des bereits vielfach im Klinikalltag eingesetzten Smartphone wird im Rahmen von klinischen Studien für die audiologische und neurootologische Diagnostik evaluiert. Ebenso wird die Nutzung in der Telemedizin für die Auswertung von endoskopischen und mikroskopischen Bildbefunden untersucht. In Zusammenarbeit mit der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde werden zudem die smartphonebasierte Fotodokumentation der Mundhöhle und des Zahnstatus evaluiert.

Ansprechpartner: Dr. med. T. Schuldt

 

Psychokognitive Leistungsfähigkeit bei Hörstörungen

Bei längerem Bestehen einer Hörstörung kommt es auch zu zentralen Umstrukturierungsprozessen.  Diese Veränderungen sind nicht nur auf die Hirnareale, die akustische Informationen verarbeiten, begrenzt. Eine Verbesserung des Hörvermögens, z.B. durch die Versorgung mit Cochlea-Implantaten, hat einen positiven Einfluss auf diesen Prozess. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für  Neurodegenerative Erkrankungen werden mehrere Studien durchgeführt, welche die Auswirkungen von Hörstörungen und ihrer Therapie auf die psychokognitive Leistungsfähigkeit untersuchen. 

Ansprechpartnerin: Dr. Wilma Großmann